Artikel mit dem Tag "Lebensqualität"



Vom Tellerwäscher zum Millionär – es ist schon erstaunlich, was Menschen so erreichen können, Beispiele dafür gibt es genug. Und dabei haben die Erfolgreichen alle eines gemeinsam: Sie wissen, was sie wollen. Ich habe mich in den letzten Jahren viel mit dem Weg zum Ziel befasst und dann plötzlich festgestellt, dass ich von diesem Ziel gar nicht so eine genaue Vorstellung habe. Kein Wunder, dass der Weg bisher etwas von einer Sightseeingtour ohne Stadtplan hat, bei der man auf Geratewohl...

Auf Landesebene angeordnete Schulschließungen, leergekaufte Supermarktregale und eine Infodemie sondergleichen – obwohl einige aus meinem Umfeld diese Entwicklung von Anfang an vorausgesagt haben, bin ich schwer verstört. Und ihr so?

Tss, es wird doch wohl niemand so blöd sein, den ausfälligen, dummen August mit Waffenschein zu wählen, habe ich anfangs gedacht und wie so viele über Trump & Co. nur gelacht. Heute bin ich eines Besseren belehrt, aber deswegen nach wie vor irritiert: Sehen die Wähler von Trump und anderen rechtspopulistischen Narzissten etwas ganz anderes als ich? Oder sehen sie dasselbe und bewerten es nur anders? Oder steckt hinter dieser anscheinenden Verblendung mal wieder eine – dadadadaaaa –...

Kennt ihr das? Dass ihr in irgendeiner Situation auf einmal vollkommen unverhältnismäßig reagiert? Von jetzt auf gleich geht ihr in die Luft, fangt an zu heulen oder bekommt Panik? Ihr erlebt einen ganz plötzlichen Stimmungsumschwung und um euch herum wird mit Befremden, Empörung oder Unverständnis reagiert? Zack! Ihr wurdet getriggert!


Neid und Missgunst sind keine schönen Gefühle. Vor allem der destruktive Neid (= Missgunst) raubt einem den inneren Frieden. Fort ist die Zufriedenheit mit dem eigenen Ich, dem Leben und dem Glauben an eine positive Entwicklung. Ist man von Missgunst erfüllt, sieht man nur noch Ungerechtigkeiten und liebäugelt im Wunsch nach dem totalen und absoluten Scheitern des Beneideten massiv mit dem Basteln einer Voodoo-Puppe, nach anonymer Rufschädigung und anderen fiesen Ideen. Briefe mit Hundekot...

Mit der zunehmenden Digitalisierung unserer Lebenswelt wurden die Dinge, die wir gleichzeitig taten, immer mehr. Es wurde so normal, mehrere Sache auf einmal zu tun, dass man sogar ein Wort dafür fand, das bezeichnenderweise aus der Computerbranche stammt: Multitasking. Und die Frauen – manchmal sind wir auch echt doof – nutzten das, um sich gegenüber den Männern zu profilieren. Wir Frauen können gleichzeitig einen Säugling stillen, dabei einem anderen Kind zuhören, telefonieren,...

Essen ist ein existenzielles Bedürfnis. Wenn wir nicht essen, dann sterben wir. So sieht’s aus. Doch Essen ist noch weit mehr als das. Es ist sinnliches Vergnügen, Teil unserer kulturellen Identität und in Zeiten der Massentierhaltung und Lebensmittel-Industrie auch ein echtes Problem – ethisch, ökologisch, gesundheitlich. Also, was darf’s heute sein? Versaut lustvolles Porn-Food, glücklich machendes Essen wie bei Muttern oder Ehtik-Essen, garantiert ohne Zusatz von Gewissensbissen?

Es ist im Moment der running gag in meinem sozialen Umfeld, jede Verabredung mit dem Bekenntnis zur Entschleunigung zu begründen. Vielleicht ist es auch weniger eine Begründung als eine trotzige Rechtfertigung für den gelegentlichen Rückzug aus dem Gezappel der Moderne: „Jaahaha, das hat einen Sinn, dass ich gerade nichts tue. Das ist keine Faulheit, sondern Entschleunigung! Und damit liege ich ja sowas von im Trend…“ Fragt sich nur, ob auch hinter diesem Trend mal wieder eine fiese,...

Kennt ihr das auch? Unangenehme Pflichten vor sich her zu schieben, bis sie sich zu einem schier unüberwindlichen Berg aufgetürmt haben? Ständig dieses schlechte Gewissen und trotzdem geht man es nicht an. Und dann kommt der Termin, zu dem alles fertig sein sollte, aber noch nichts fertig ist. Tataa: Auftritt des Panik-Monsters! Und warum das alles? Welcher Virus ist schuld an der weit verbreiteten Krankheit Aufschieberitis. Tja, er ist klein, hockt am Steurrad in unserem Kopf und sieht aus...

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