Aktuelles


 

23. Dezember 2020

Tschüss, du ... Jahr

Man setze in die drei Punkte ein, was auch immer man möge. Ich tendiere zu "gruseliges Kack-". Denn, nein, allgemein gesehen war es definitiv kein gutes Jahr, sondern eines mit noch mehr Angst in den Medien als üblich, mit Vermummungsgebot statt -verbot, mit katastrophalen Zuständen in überlasteten Kliniken - man denke nur an Italien oder Brasilien - oder mit abbrennenden Flüchtlingslagern (alias Dreckslöchern).

Natürlich sind auch gute Dinge passiert , die US-Wahl z.B. Sofern der jetztige Amtsinhaber nicht noch einen Putsch anzettelt oder als letzte Amtshandlung den roten Knopf drückt, kann man sich wenigstens in dieser Hinsicht ein kurzes Durchatmen erlauben (nicht zu tief, möglichst draußen und mit genügend Abstand zu anderen Menschen, bitte).

Das letzte Jahr war also gruselig und kacke. Geschenkt. Aber was ist mit dem kommenden? Die Aussichten sind ja nicht so berühmt - die Pandemie wird unser Leben weiterhin beherrschen und laut aktueller Meldungen soll alles erstmal noch schlimmer werden.

ABER, nicht verzagen ... genau für solche Zeiten gibt es eine ultimative Geheimwaffe für mehr Lebensqualiät, für seelische Gesundheit und eine bessere Welt. Ich spreche vom Optimismus.

In diesem Sinne plädiere ich für das halbvolle Glas, für Dankbarkeit trotz Krise, für ein Lächeln unter der Maske.

Dazu zum Jahresausklang hier ein paar aufmunternde Punkte:

 

1. Am 21.12. war die Wintersonnenwende. Das heißt, die Tage werden wieder länger, jeden Tag ein paar Minuten.

2. Morgen ist Heiligabend. Für viele heißt das, einige freie Tage zum Runterfahren, Stress abbauen und, ja, natürlich auch in diesen Zeiten zum Genießen. Wer noch ein Rezept für einen spektakulär leckeren (und einfache) Spekulatius-Käsekuchen braucht, melde sich bitte.

3. Zum Glück leben wir weder im Mittelalter noch vor hundert Jahren. Wir können telefonieren, chatten, videokonferenzen ...

4. Die Natur bleibt die Natur und schenkt uns frische Luft, Vogelgezwitscher, ab und zu auch mal Sonnenschein. Was für eine beruhigende und seelenstreichelnde Konstante!

5. Noch einmal: Zum Glück leben wir nicht im Mittelalter und können im Internet viele großartige Initiativen, Kunst und Kultur finden. Warum nicht mal durchs Netz treiben und sich inspirieren lassen. Lust auf eine musikalische Entdeckungsreise? Dann sucht doch einfach mal nach "Tiny Desk Concerts" (sehr cool: Tank and the Bangas).

 

Und ich persönlich bin natürlich noch für jeden Leser, der sich für meine Gedanken und Texte interessiert, für jeden kritisch denkenden Menschen, für jeden Funken von Inspiration, für echtes Mitgefühl, für großartige Worte und Geschichten, für Engagement, für meine Familie, für einen wertschätzenden Umgang so sehr dankbar (und noch für vieles mehr).

 

Werdet zu Schöne-Gedanken-und-Momente-Sammler und gebt auf euch Acht!

Wir lesen uns!

 

 


 

11. Dezember 2020

Frohe Vorweihnachtszeit

Ich hatte noch so viele Pläne für meinen Blog vor Jahresende. Aber wie das mit Plänen so ist ... im Grenzgebiet zwischen Traum und Realität angesiedelt, können sie eben auch mal an der Küste gescheiterter Träume stranden und das passt rein zufällig zu meiner aktuellen Wortschöpfung ganz hervorragend. Dabei will ich bei meinen Plänen gar nicht von Scheitern sprechen, höchstens was das Timing angeht. Und um das Nicht-Scheitern zu unterstreichen, nenne ich die gleich mal beim Namen - das erhöht den Druck und hält damit damit zielgerichtet auf die Gestade der Realität zu - jippieh! Also, geplant sind: 1. eine Kolumne über das Bauchgefühl, 2. eine Filmempfehlung und 3. ein Beitrag für meine Schreibschule über das Verfassen von Überschriften. Hier jetzt aber zunächst eine neue Wortschöpfung:

14. November 2020

Klopapier, die II.

 

Zum ersten Lockdown gab's (inspiriert von diesem eigenartigen Klopapier-hort-Verhalten) die erste Klopapier-Geschichte - nun im Lockdown light folgt die zweite. Ihr habt gewählt, in welcher Kategorie  und deswegen ist es eine kurze Liebesgeschichte geworden. Ich bin gespannt auf eure Meinung ...

 

Wortopolis Kurzgeschichten by Britta Stender
© Britta Stender | Meine Kurzgeschichten

VERLIEBT 6: Solidarität in der Krise

Stirnrunzelnd blickt Anne auf das leere Klopapierregal. Schon wieder? Wirklich?! Warum horten die Menschen ausgerechnet Klopapier? Kopfschüttelnd seufzt sie und zieht ihren Einkaufszettel aus der Tasche, um zu schauen, was sie außer Klopapier noch braucht.

 

„Das gibt es doch nicht!“, hört sie in dem Moment neben sich eine Männerstimme, trotz Maske so volltönend und weich, dass sie ihre eine Gänsehaut im Nacken beschert. Sicherheitshalber tritt sie einen Schritt von ihm weg und versucht aus dem Augenwinkel den Abstand einzuschätzen. Passt da ein Elefantenbaby zwischen sie? Gleichzeitig taxiert sie die Gestalt verstohlen. Das Kribbeln in ihrem Nacken verstärkt sich.

 

Der fremde Mann ...

 

 


3. November 2020

Neues Kapitel online

Es geht weiter mit Lori und Liguster ... endlich beginnt die Reise der jungen Wichte, mit dem unmöglich scheinenden Ziel, das Volk der Wichte wieder zu vereinen. Lori war ja eigentlich total begeistert von der aufregenden Mission, nur hatte sie da noch nicht gewusst, dass sie auf einer Spinne würde reiten müssen ...

 

Wortopolis Fortsetzungsroman Liguster Zwingelwicht by Lilu S. Kestlinger
© Britta Stender / Mein Fortsetzungsroman

Liguster Zwingelwicht

Kapitel 15: Die Reise beginnt


Mit ihren acht Beinen hatte Baldi die zwei jungen Wichte wie der Wind zurück nach Solbixgrund gebracht. Loris Augen waren die ganze Zeit über geschlossen geblieben und Liguster hatte an seiner Brust gefühlt, wie sehr sie unaufhörlich gezittert hatte. Als sie am Heidehügel ankamen, reagierten auch die anderen Heidelinge nicht sehr begeistert auf Baldi. Zwar kreischten sie nicht oder fielen in Ohnmacht wie Lori, aber sie hielten einen auffällig großen Abstand und tuschelten aufgeregt miteinander. Einzig Aruna hatte sich näher an Baldi herangewagt und ihr für einen kurzen Moment die Hand auf den Kopf gelegt.
»So seid ihr also komplett«, hatte sie mit ihrer knarrenden Stimme gesagt und die drei mit einem undurchdringlichen Gesichtsausdruck gemustert. »Dann solltet ihre keine weitere Zeit vergeuden und ...


12. September 2020

Mal drüber nachdenken ...

 

Seitdem ich den Satz gelesen habe, habe ich ihn schon unzählige Male zitiert (insbesondere, wenn meine Kinder lernen sollen und nicht wollen). Und alle Sätze, die mir nicht aus dem Kopf gehen, gehören ohne Zweifel in die Liste meiner persönlichen Satzhöhepunkte! Hiermit aufgenommen ist also:

 


28. August 2020

Das Text-Briefing

 

Voilà, es gibt einen neuen Beitrag in meinem Textbüro Blog, wieder in der Kategorie "Texte schreiben lassen". Achtung: Dieser Beitrag ist seeehr ausführlich geworden (und ich hoffe entsprechend hilfreich). Deswegen gibt es für alle Ungeduldigen am Ende auch eine Kurz-Zusammenfassung zum Download. Also, falls ihr irgendwelche Fragen zum Texter-Briefing habt - dieser Beitrag dürfte sie beantworten. Wenn nicht, bin ich sehr auf eure offen gebliebene Frage gespannt - schreibt sie mir einfach in die Kommentare!

 

Briefing erstellen - so funktionierts
Textbüro Blog | Briefing erstellen | Bildquelle: pixabay.com, Aymanejed

Texte schreiben lassen: Warum ein Text-Briefing wichtig ist und was unbedingt hinein gehört!

 

Wer Texte kaufen oder gute Texte selber verfassen möchte, sollte zunächst ein Briefing schreiben. Ich erkläre dir Schritt für Schritt sinnvolle Briefing Inhalte und stelle dir eine praktische Briefing Vorlage zur Verfügung.

 

Zunächst einmal: Was ist ein Briefing? Abgeleitet vom englischen „brief“ (= kurz einweisend), steht der Begriff "Briefing" für eine kurze Übersicht aller relevanten Anweisungen zu einem Auftrag. Du willst einen professionellen Texter, eine Texterin beauftragen, weil du richtig gute Texte brauchst? Oder willst du deine eigene Webseite sinnvoll und effektiv betexten? Dann kommst nicht drum rum, solch ein Briefing zu schreiben. Denn ...

 


10. Juni 2020

Orientierungslos? Kenn ich!

 

Schön, dass man heute theoretisch sein kann, was man will, nur schwierig, wenn man überhaupt nicht weiß, was das ist. In meiner neuen Kolumne habe ich mich deshalb mit dem Thema Selbstfindung befasst und die Macht von Grayscull entdeckt ...
Wortopolis Kolumne by Britta Stender | Selbstfindung
Wortopolis KOLUMNE | Selbstfindung | Bildquelle: pixabay.com, LoggaWiggler

Ich will, ich will ... ja, was denn eigentlich?

Vom Tellerwäscher zum Millionär – es ist schon erstaunlich, was Menschen so erreichen können, Beispiele dafür gibt es genug. Und dabei haben die Erfolgreichen alle eines gemeinsam: Sie wissen, was sie wollen. Ich habe mich in den letzten Jahren viel mit dem Weg zum Ziel befasst und dann plötzlich festgestellt, dass ich von diesem Ziel gar nicht so eine genaue Vorstellung habe. Kein Wunder, dass der Weg bisher etwas von einer Sightseeingtour ohne Stadtplan hat, bei der man auf Geratewohl losmarschiert und hofft, irgendwas Sensationelles zu erreichen. Da hilft nur: Abbruch der Mission und zurück an den Start. Wohin genau will ich eigentlich? ...


8. Mai 2020

Rot wie ...

 

Liebe, Revolution, Blut ... rot wie ... Das Buch von Uwe Timm, von dem ich schon immer mal etwas lesen wollte, hat mich begeistert wie kein anderes Buch in den letzten Jahren. Keine Frage also, dass ich es euch hier unbedingt vorstellen muss.

 

Lesotopia - Buchempfehlungen & Filmempfehlungen by Britta Stender
Meine Buch- und Filmempfehlungen

BUCHEMPFEHLUNG

Uwe Timm: Rot

 

Ein brillant erzählter Blick zurück auf Schatten und Licht im Leben eines Alt-68ers - melancholisch, augenzwinkernd, philosophisch.

 

Verehrte Trauergemeinde, Uwe Timms Geschichte „Rot“ ist ein verschachtelter Rückblick aus der schwebenden Perspektive eines Sterbenden. Es ist eine Variante dieses berühmten Films, der vor dem inneren Auge abläuft, chronologisch und doch wieder nicht, episodenhaft und fortlaufend zugleich. Es beginnt mit dem ‚schwebenden Blick‘ auf einen Unfall. Thomas Linde sieht sich selbst auf der Straße liegen und erzählt, seiner inneren, deutlichen Stimme folgend. Immer wieder spricht er sie an, die verehrte Trauergemeinde, und berichtet von all dem, was ihm durch den Kopf geht. Es ist das, was sein Leben geprägt hat, was ihn ausmacht und bestimmt, wer er ist (oder war). Was das ist, ist rot wie die Liebe, wie die Revolution, wie ...

 


3. April 2020

Last, but not least: Krisenpause 3

 

Auch in diesem Teil von Suchin geht es zwar um einige Krisen, aber die haben definitv nichts mit Viren, Ausgangsbeschränkungen und Mundschutzpflichten zu tun. Also, wenn ihr mal eine kleine Pause von dem aktuellen Wahnsinn braucht, bekommt ihr jetzt meine bittersüße, turbulente Coming-of-Age-Geschichte drei Tage lang kostenlos als eBook beim großen A. Lasst euch nicht unterkriegen!

 

Suchin 2 - Die Herzschmerzformel
Suchin 2 - Die Herzschmerzformel | © Britta Stender

 

Klappentext:

Suchin hat die Schule in Thailand erfolgreich abgeschlossen. Mit einem Studentenvisum darf sie nun zurück nach Deutschland. Voller Eifer und Aufregung startet sie in ihr neues Leben und denkt, es endlich geschafft zu haben. Doch Pustekuchen! Stattdessen quält sie sich mit einer ganzen Reihe von Fragen, die sie komplett durcheinanderbringen: Ist sie gut genug für das Studium? Wo steckt ihre spurlos verschwundene Freundin Dilara? Was genau will dieser irritierend charmante Kay von ihr? Warum muss sie ihrer ersten großen Liebe Denis ständig über den Weg laufen? Und was um Himmels willen, hat ihre Mutter für ein Problem mit ihr?


1. April 2020

Vom Klopapier zur Geschichte

 

In der #Coronakrise läuft nix normal und deswegen wird auch der Wortopolis-Mittwochspost etwas verschoben. Aber das eröffnet auch ganz neue Möglichkeiten. Ich habe nämlich geplant, eine Kurzgeschichte über Klopapier zu schreiben (das drängt sich ja geradezu auf und ist auch kein Aprilscherz). Aber in welchem Zyklus soll sie erscheinen:

 

A: Zyklus BESORGT
B: Zyklus WÜTEND
C: Zyklus EINSAM
D: Zyklus VERSÖHNT
E: Zyklus VERLIEBT

 

Erstmals könnt ihr also über meine Kurzgeschichte mitbestimmen. Wenn ihr mögt, schickt mir einfach eine kurze Nachricht oder kommentiert unter meinem Facebook-Post. Alternativ mach ich ene, mene, muh ... Bleibt gesund!

27. März 2020

Krisenpause, Teil 2

 

Wie angekündigt, gibt es von mir als kleinen Seelen-Support in den stressigen Corona-Zeiten alle meine eBooks jeweils ein paar Tage kostenlos. Jetzt ist der erste Teil von Suchin dran. Und versprochen: Darin geht es zwar hoch her, aber die Worte Virus, Infektion, Sars, Corona und Ausgangsbeschränkung kommen nicht ein einziges Mal vor.

 

Suchin 1 - Ein Kolibri in Deutschland
Suchin 1 - Ein Kolibri in Deutschland | © Britta Stender

 

Klappentext:

Suchins Mutter hat wieder geheiratet, schon vor drei Jahren und das auch noch in Deutschland. Jetzt holt sie die zwölfjährige Suchin aus Thailand nach. Die spricht nicht ein Wort Deutsch und kann den Mann ihrer Mutter nicht ausstehen. Doch dann findet sie neue Freunde und lebt sich immer besser ein. Abgesehen von der lästigen Schule, dem nervigen Stiefvater und der ewig abwesenden Mutter gefällt Suchin ihr neues Leben in Deutschland sogar richtig gut, … bis auf einmal alles aus dem Ruder läuft.


21. März 2020

Gratis Lesestoff

 

Mein erster kleiner Beitrag zur Krisenhilfe ist, meine eBooks gratis anzubieten und damit kleine Realitätsfluchten für lau zu ermöglichen. Vielleicht verschafft das ja dem einen oder anderen eine kurze Pause von der Krise zum Durchatmen und Kraftschöpfen.

Edda Keyser: Ella
Ella | © Britta Stender

 

Klappentext:

Ella führt mit ihrem Mann und den gemeinsamen Söhnen ein zufriedenes und überschaubares Leben. Es scheint alles rundum perfekt zu sein. Doch auf einmal platzt der zwölf Jahre jüngere Martin in die Idylle und Ella verstrickt sich immer tiefer in Gefühle, die sie weder haben will, noch ignorieren kann. Es setzt sich eine Lawine folgenschwerer Ereignisse in Gang, die alles vollkommen durcheinander bringt … nicht nur in Ellas Leben.  

 


11. März 2020

Versprochen

 

Es geht ganz bald weiter mit aktuellem Lesestoff auf Wortopolis. Eigentlich wollte ich als Überschrift schreiben 'Überlebende'. Aber angesichts der aktuellen Apokalypse-Szenarien (leere Supermarktregale, Nachrichten wie aus Worldwar Z ...) fand ich das dann doch etwas geschmacklos. Ich bin nämlich nicht COVID-19, sondern lediglich dem bestialischem Steuer-Monster entronnen, das mich die letzten Wochen in jeder freien Minute in seiner Gewalt hatte. Jedes Jahr wieder werde ich davon vollkommen überrascht ... aber jetzt bin ich durch und finde hoffentlich ganz schnell wieder Gelegenheit zum Schreiben, weil ich nämlich ...

  1. Lori und Liguster mitten in einem dramatischen Streit habe hängen lassen (habt ihr übrigens schon mal davon gehört, dass man Insektist sein kann?)
  2. Meine Dos and Don'ts für Webtexte dringend auf Fertigstellung warten (s. meinen Textbüro-Blog) und
  3. Ich in Uwe Timms "Rot" so einige Satzhöhepunkte gefunden habe, die dringend einen hübschen Rahmen brauchen ... auf geht's zum "langen Marsch durch die Köpfe" ...

Also, dann bis auf ganz bald. Versprochen!

16. Januar 2020

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