Aktuelles


23. Dezember 2022

Wortopolis goes Weihnachten

Ho ho ho - ich weiß zwar nicht so genau, wo das Jahr geblieben ist, aber Fakt ist, es ist schon wieder eines rum. Meine Güte, wenn das in dem Tempo so weitergeht, dann ist die ganze Veranstaltung 'Leben' schneller vorbei als gedacht. Huh, da beeile ich mich doch mal lieber, auf den Punkt zu kommen! Mein Appell dieses Jahr: Es braucht eine globale Entspannung aller Feindseligkeiten und Machtversessenheiten (das gilt auch für euch, ihr Drecksviren!), eine Verringerung der Informationsraten, die uns alle jeden Tag zuballern. Es braucht Zeit, um denken zu können, bevor man tut.

Ja, wo ist die Zeit hin, um Dinge in Ruhe zu durchdenken, von allen Seiten zu beleuchten, um Dinge bedächtig, sorgfältig und mit Liebe in jedem Handgriff erledigen zu können?!

Mir kommt es vor, als hätten die grauen Herren das Ruder übernommen und die Lebenszeit - die Zeit, in der man lebt, intensiv mit Haut und Haar, Herz und Seele - würde auf einer externen Festplatte gespeichert, für die man sein Passwort vergessen hat.

Überall sind alle gestresst (vielleicht gibt es auch Ungestresste ... aber die kenne ich dann nicht). Sie drehen ihre Runden im 24-7-Hamsterrad und reiben sich auf in der Vereinbarung all dieser hahnebüchenen Anforderungen unserer Zeit. Mach deine Arbeit in einem Viertel der Zeit, aber mindestens so gut wie sonst, besser wäre, du legst noch eine Schippe drauf. Kümmere dich um deine Kinder und die Partnerschaft, um gesundes Essen, eine saubere Wohnung, die Wäsche, deine Vorsorge und die Finanzen. Tue auch was fürs Klima, hinterfrage deinen Konsum und übernehme soziale Verantwortung. Halte alles in Schuss und pflege dich auch mal selbst. Wie siehst du nur wieder aus! Und, ach herrje, jetzt zieh doch nicht so ein Gesicht - du musst einfach mal wieder etwas für dich tun.

Da hilft nur, sich auf den weisen Satz von Zen-Meister Hinnerk Polenski zu besinnen: "Du kannst Zeit nicht managen, nur deine Prioriäten." Zack, und auf einmal ist alles ganz klar. Die Prioriäten unserer Zeit sind voll fürn Arsch. Mir ist nach einer Hütte am Meer, wo ich in langen Stunden dem Wellenrauschen zuhören und für mich selbst meine Prioritäten überdenken kann. So, dass mir mein Passwort für meine Lebenszeit-Festplatte wieder einfällt und ich trotzdem noch die Gas- und Stromrechnung bezahlen kann. Es muss doch eine Lösung geben. Wie gesagt, ich brauche nur mal genügend Zeit, um darüber nachzudenken - dann fällt sie mir schon ein.

In diesem Sinne wünsche ich euch allen einen wunderbaren Jahresausklang, mit vielen intensiv gefühlten, genossenen Momenten, Pausen der Stille und zum Denken, und für das neue Jahr Klarheit in euren Prioritäten.

Ich hoffe, wir lesen uns!

Wortopolis wünscht frohe Weihnachten!

4. Dezember 2022

Welcome to the jungle ...

... sozialer Kontakte. Dieses Mal habe ich mich sehr ausführlich (= neuer Tag: #KolumnePlus) dem Thema "zwischenmenschliche Beziehungen" gewidmet. Und weil das ein wirklich großes, dschungelhaft komplexes Thema ist, ist es auch nur ein erster Teil über Freundschaften. Darin geht es um das Was, Warum, Wie lange und Wieso überhaupt und sowieso.

Wortopolis Kolumne by Britta Stender |  Zwischenmenschliche Beziehungen: Freundschaften
Wortopolis KOLUMNE | Freundschaften | Bildquelle: pixabay.com, Dimhou

Zwischenmenschliche Beziehungen, Teil 1: Freundschaften

Soziale Kontakte können erfüllend, stärkend, wundervoll sein, ABER auch ziemlich kompliziert, anstrengend und belastend. Zum Beispiel weil wir nicht in Kopf und Herz anderer hineinschauen können und daher allein auf unsere Interpretation von Handlung, Mimik und Aussagen angewiesen sind. Weil es ungeschriebene Freundschaftsregeln, lächerliche Small-Talk-Gesetze,  destruktiven Neid und Konkurrenz gibt. Oder weil man schüchtern, unangepasst oder aus irgendwelchen dubiosen Gründen unbeliebt ist.

Kurz: Zwischenmenschliche Beziehungen sind ein echter Dschungel! Grund genug, mal nach geeigneten Lianen zu schauen, an denen man sich elegant hindurchhangeln kann. Wie sagt Tarzan immer? Awwwouhaahhawww, oder so ähnlich …

 


19. November 2022

Mal wieder ein Satzhöhepunkt für mich (und euch)!

 

Ein schneller Blick auf meinen letzten Eintrag unter "Aktuelles" zeigt, dass mein Blog dieser Möchtegern-Aktualität schon seit Ende Mai hinterher hinkt. Mit anderen Worten: Seit einem halben Jahr sieht man unter Aktuelles aktuell nicht Neues. Das könnte witzig sein, wäre es nicht so armselig. Tja. Ich könnte jetzt sagen, es ist ein ganz bewusster Gegentrend zur Schnelllebigkeit des Netzes. Ein Post alle halbe Jahr in Reminiszenz an die alten Postkutschenzeiten. Die Wahrheit ist aber, dass der schnöde Mammon (nun gut, es ist auch ein echt spannendes Projekt) meine Prioritäten verschoben hat, sodass aktuell kaum bis gar keine Zeit für meinen Blog bleibt. Ich arbeite allerdings daran, diesen Umstand ab Januar wieder zu ändern. Jetzt habe ich immerhin mal wieder einen neuen Satzhöhepunkt für euch. 

Uuuund ich habe über die letzten Monate auch an einer neuen Kolumne gearbeitet, die so gut wie fertig ist. Es wird wieder ein Zweiteiler, dieses Mal über zwinschenmenschliche Beziehungen. Der erste Teil widmet sich Freundschaften und sollte es noch in diesem Jahr in die Rubrik "Aktuelles" schaffen. Auf dass es dort auch tatsächlich mal wieder  Aktuelles zu finden gebe.

 


20. Mai 2022

Lesen ist Denken mit fremdem Gehirn ...

... und ich muss euch bestimmt nicht sagen, dass das etwas Gutes ist. Denn das sorgt für produktive Perspektivwechsel und knüpft im Gehirn viele neue neuronale Verbindungen. Was nun dieses Buch angeht, war das für mich der schönste Sprung in fremde Gedanken seit langem.

Ich bin gespannt, ob es euch damit auch so geht ...

 

Lesotopia - Buchempfehlungen & Filmempfehlungen by Britta Stender
Meine Buch- und Filmempfehlungen

BUCHEMPFEHLUNG

Laura Imai Messina: Die Telefonzelle am Ende der Welt

 

Eine ungewöhnlich raffiniert erzählte Geschichte über die Bewältigung von Trauer und die Kraft des Gesprächs.

 

 

Der Umstand, dass ein Buch wie dieses so einen Erfolg haben KANN, sollte allen Zynikern der Welt Wind aus den Segeln und Anlass zu Hoffnung geben. Denn so schlecht, oberflächlich und primitiv kann die Menschheit gar nicht sein, wenn es so viele Menschen gibt, die ein Buch wie dieses lesen, das so ganz und gar nicht Mainstream ist, sondern anspruchsvoll und tief, leise, philosophisch und erzähltechnisch bedeutsam. ...


8. Mai 2022

Mehrwert ist mehr wert

Was es mit dieser bestechenden Logik auf sich hat, was sich hinter dem Mehrwert von Texten verbirgt und wie du dann auch noch Mehrwert liefern kannst, erfährst du in dem aktuellen Beitrag meines Textbüro-Blogs.

Mehrwert liefern in Texten
Textbüro Blog | Mehwert in Texten | Bildquelle: pixabay.com, DariuszSankowski / Clker-Free-Vector-Images

Weshalb ich immer vom Mehrwert rede! Oder warum jeder Text mehr Wert haben sollte

 

Wenn ich mit Kundinnen und Kunden über Textkonzepte spreche, dauert es nicht lange, bis das Wort „Mehrwert“ fällt. Ich finde nämlich – und damit bin ich nicht alleine (ha!) – jeder Text sollte unbedingt genau das haben: mehr Wert. Aber was heißt Mehrwert eigentlich? Und wie kommt dieser ominöse Mehrwert in einen Text?

 


9. April 2022

Weltfrieden???

Schreiben dient ja bekanntlicherweise der Verarbeitung von allem Möglichen, zum Beispiel auch von Krieg und Wahnsinn. Und wenn, wann nicht jetzt, wäre dafür die Zeit. Und was würde besser dazu passen als wenigstens eine Prise des sprichwörtlichen Galgenhumors, ein Hauch von Zynismus und viel, viel Wunschdenken. Ach, wozu der vielen Worte im Vorfeld - schaut einfach in die Geschichte rein. Und wenn ihr mögt, ergänzt in den Kommentaren eure Meinung, oder vielleicht sogar eure persönlichen Tipps & Tricks zur Verarbeitung der aktuellen Nachrichten ... 

Wortopolis Kurzgeschichten by Britta Stender
© Britta Stender | Meine Kurzgeschichten

VERSÖHNT 3: Friede, Freude, Eierkuchen

Es war einmal …

 

– Nein, passt nicht. Das ist ja noch gar nicht passiert.

 

Man stelle sich vor?

 

– Besser.

 

Also, man stelle sich vor, Politiker würden nicht nach Macht, sondern nach einer besseren Welt für alle streben.

 

– Nee, so nicht. Geht es vielleicht etwas poetischer? Und bitte nicht so moralisierend!

 

Na gut. Man stelle sich vor, wir lebten in einer Welt, deren Geschicke von starken, weisen Menschen mit großen Herzen und offenen Ohren gelenkt würden. Grüne Täler und fruchtbare Auen wechselten dort mit lieblichen Wäldern, durch die sich plätschernde Bäche schlängelten. Die Menschen ...

 


4. März 2022

Und morgen die ganze Welt ...

Ist es zu fassen, was gerade los ist? Fast fehlen mir die Worte. Aber auch nur fast. Oder nein, eigentlich ganz im Gegenteil purzeln die Worte nur so aus mir heraus. Weil ich nämlich schon vor Monaten einen Beitrag über das Streben nach Macht angefangen habe und dann bei Machtmissbrauch und dann bei Narzissmus gelandet bin und dann macht jemand live und in Farbe genau das, worüber ich nur ganz theoretisch recherchiert und nachgedacht habe ... und zwar im ganz großen Maßstab. Nochmal: Leute, ist es zu fassen?! Wer ein wenig mehr verstehen möchte, was mit narzisstischen Menschen los ist, was ihre Methoden sind und wie man mit ihnen umgehen sollte, findet dazu also nun einige Antworten in meiner Kolumne. 

Wortopolis Kolumne by Britta Stender | Machtstreben, Machtmissbrauch, Narzissmus
Wortopolis KOLUMNE | Machtstreben, Machtmissbrauch, Narzissmus | Bildquelle: pixabay.com, talpeanu

Vom Streben nach Macht, über Machtmissbrauch und Narzissmus

„Politiker streben nach Macht“. Diesen Satz habe ich vor Monaten in einem Kinderbuch gelesen, das 100 Begriffe aus Gesellschaft etc. mit jeweils 100 Worten erklärt. „Politiker streben nach Macht“ sind dort die ersten vier Worte für die Definition von Politikern. Seit ich das nun also vor Monaten gelesen habe, beschäftigt mich dieser Satz. Stimmt diese Aussage? Putin, Trump und Konsorten sprechen jedenfalls dafür. Sollte aber nicht eigentlich an erster Stelle so etwas stehen wie: Politiker streben danach, die Welt zu einem besseren Ort zu machen??? Oder: Politiker vertreten die Interessen der Bevölkerung? Und was ist an Macht überhaupt so erstrebenswert, wenn man nicht gerade ein James-Bond-Bösewicht, eine psychotische Zeichentrickfigur oder Muahhhaahaa-lachender Verrückter ist?

 

...


18. Februar 2022

Satzverbindungen richtig herstellen

Ein nicht unbedeutender Teil meiner Arbeit ist es, Texte zu lektorieren und zu korrigieren. Einer der häufigsten, oder was die Lesequalität angeht, einer der unangenehmsten Fehler, der mir dabei begegnet, ist die fehlerhafte Satzverbindung. Grund genug, um das Thema einmal in meiner #Schreibschule anzugehen. Also, dann! In meinem aktuellen Blogbeitrag erfährst du, was Konjunktionen sind und wie sie Ordnung im Text schaffen, wie du Sätze und Satzteile mit der Thema-Rhema-Gliederung sinnvoll verknüpfst und welche Tipps dir beim Verbinden deiner Sätze helfen.

Schreibschule: Gute Überschriften
Textbüro Blog | Satzverbindungen | Bildquelle: pixabay.com, wilhei

Gute Texte schreiben - Schreibschule zum Thema Satzverbindungen

 

Sätze und Satzteile richtig miteinander zu verknüpfen, gehört zum A und O guter Texte. Dennoch werden gerade dabei viele, viele Fehler gemacht. Hier erfährst du, worauf du für optimale Satzverbindungen achten musst!

 

Die Verbindung zwischen den einzelnen Sätzen eines Textes hat eine kaum überschätzbare Bedeutung für dessen Lesbarkeit und Verständlichkeit. Denn dort, wo die Anschlüsse nicht stimmen, entstehen unangenehme Stolperstellen im Text. Im schlimmsten Falle liest man die Sätze mehrfach und versteht den Zusammenhang immer noch nicht. Das macht das Lesen anstrengend und die Textaussage schwer zugänglich. Oder man registriert, dass ...


21. Januar 2022

Hach ...

 

... jetzt, wo einem der ganze Medienzirkus mit seinen täglichen Corona-Alarm-Meldungen (Rekordwerte, Beratungen, Maßnahmen, etc.) die positive Einstellung langsam zu Staub zermürbt, sind kleine Alltagsfluchten umso wichtiger! Ich habe jüngst so eine Alltagsflucht entdeckt und sie mir gleich zwei Mal gegönnt, mit einem Tag Abstand dazwischen. Weil es erst so seltsam war und dann ... so lustig und so schön. 

 

Lesotopia - Buchempfehlungen & Filmempfehlungen by Britta Stender
Meine Buch- und Filmempfehlungen

FILMEMPFEHLUNG

Der Duft von wildem Thymian

 

Ein schrullig-poetischer Independent-Film, optisch eindrucksvoll inszeniert vor der wild-romantischen Kulisse Irlands.     

 

Die Rileys und die Muldoons leben in den einsamen irischen Midlands. Ihre benachbarten Ländereien befinden sich seit Generationen in Familienbesitz und blicken auf lange Traditionen zurück. Doch die Zukunft ist ungewiss. Die Zeit geht ins Land, die Landbesitzer sterben nach und nach und nur Farmerssohn Anthony Riley (Jamie Dornan) und Farmerstochter Rosemary Maldoon (Emily Blunt) sind auf den entlegenen Landstrichen geblieben, bisher ohne eigene Familien zu gründen. Da Rosemary seit Kindestagen unsterblich in Anthony verliebt ist, scheint die naheliegende Lösung für den Erhalt der Farmen in einer Heirat der beiden zu liegen. Doch Anthony ist seltsam. Verrückt, wie manche sagen und ...

 

 


 

1. Januar 2022

Hallo, du ... Jahr

 

Dieses Mal sende ich euch statt des üblichen Weihnachtsgrußes mit Jahresrückblick einen fröhlichen Neujahrsgruß und befolge damit meinen eigenen Rat für eine optimistische Einstellung. Vergessen wir das alte Jahr einfach und all das Verstörende, Irritierende und Beängstigende, das es mit sich brachte. Während ich in meinem Weihnachtsgruß 2020 also „Tschüss, du gruseliges Kack-Jahr“ verkündete, plädiere ich nun für durchweg positive Adjektive im Willkommensgruß ans neue Jahr. Zum Beispiel so:

 

Hallo, du fulminantes, erfolgreiches, spektakuläres, beglückendes, entspannendes, inspirierendes, versöhnendes, wunderschönes, nigelnagelneues Jahr.

 

Mögest du voll von Möglichkeiten und seelenstreichelnden, glückssprudelnden Momenten sein. Möge das Wetter gut, die Welt friedlich und das Miteinander harmonisch sein. Mögen diktatorische Machtinhaber Demut lernen und verblendete Massen zu erhellenden Einsichten gelangen. Mögen tyrannische Unterdrücker den gleichen Wert aller Menschen unabhängig von Geschlecht, Hautfarbe, Sexualität u.a. erkennen und mögen Freiheit, Bildung und eine Entwicklung zum Wohle aller das Weltgeschehen beherrschen. Möge die Kunst viele Herzen erreichen und öffnen und möge die Medienwelt von guten Nachrichten beherrscht werden. Mögen alle Kinder auf dieser Welt voller Liebe und Wertschätzung erzogen werden und möge das eigene positive Handeln wichtiger als die Unzulänglichkeit anderer sein. Möge die Welt ein Ort sein, an dem das Leben Freude und tiefe Erfüllung schenkt!

 

Prosit Neujahr - auf positive Gedanken, die auf Quantenebene die Welt mit einer Flutwelle konstruktiver Glücksenergie überschwemmen.

 

Habt ein tolles Jahr, liebe Leute! Wir lesen uns!

 


26. November 2021

Wieder so ein Stolpersatz ...

 

Gehört, drüber gestolpert, kurz nachgedacht, eifrig genickt.

Und wenn wir schon beim Thema 'Blindheit' sind, verweise ich gleich nochmal auf meine Kolumne zur geistigen Verblendung zum Lesen, Nachdenken, Eifrig-Nicken - obwohl letzeres natürlich ganz bei euch liegt. Vielleicht ist euch ja auch eher danach, vehement den Kopf zu schütteln.

 


3. September 2021

Unglaublich, aber wahr: Es geht weiter!

Wow, es hat mal eben wieder lässig ein knappes Jahr gedauert, bis beim langsamsten Fortsetzungsroman der Welt ein neues Kapitel (ja, wirklich nur ein Kapitel, kein ganzer Band, oder so) erscheint. Na ja, sehen wir es mal unter dem Motto: Was lange währt, wird endlich gut. Ich hoffe, euch gefällt's!

 

Wortopolis Fortsetzungsroman Liguster Zwingelwicht by Lilu S. Kestlinger
© Britta Stender / Mein Fortsetzungsroman

Liguster Zwingelwicht

Kapitel 16: Am Wasser


Obwohl Liguster und Lori kopfüber in den Gurten auf Baldis Rücken hingen und vom Wind getragen in unbekannte Fernen reisten, schliefen sie irgendwann ein. Unterdessen hielt Baldi unverdrossen an ihrem Faden fest und schaukelte mit ihren Passagieren auf dem Rücken in immer größere Höhen. Weiter und weiter zog es die drei Reisegefährten in einer rasenden Geschwindigkeit durch den Himmel, während sich die Landschaft unter ihnen allmählich veränderte. Im weißen Licht des Mondlichts flachten die sandigen Hügel der Dünenheide zusehends ab, nur noch hier und da sprenkelten Tupfen von dunkelroter Heide den Boden. Grasflächen breiteten sich aus. Kräftige Böen trieben sie energisch weiter durch die Nacht nach Nordwesten, näher hin zum Tag und zum ersten Ziel ihrer Reise. Im frühen Grau des Morgens flogen sie über grüne Wiesen hinweg, aus denen vereinzelt Gruppen von weißrindigen Birken und Pappeln ragten. Dann wagte sich am Horizont ein zaghafter Sonnenstrahl hervor, tastete über den Boden, Gräser, Bäume bis er auf etwas traf, das das Licht in gleißendem Funkeln zurückwarf: Wasser.
...


25. Juni 2021

Noch mehr Schreibtipps

 

Jaaa, ich weiß: Meine Aktivität auf Wortopolis schläft immer mehr ein. Schande! Tja, aber leider kann ich mir weder mehr Zeit noch Energie zaubern und so geht alle meine Schreibkraft derzeit voll in mein Textbüro ein. Pläne sind trotzdem da und auch ein halbfertiger Roman lauert in meiner Schublade, um mich bei nächster Angelegenheit anzuspringen und mich zum Weiterschreiben zu zwingen.

Vorab aber hier noch einmal die Erinnerung für alle Schreibwilligen: Es gibt da dieses tolle Projekt #365Schreibtipps. Und auch von mir findet ihr dort wieder einen Beitrag:

 

Nr. 253 Der rote Faden - wie du deinen Text sinnvoll strukturierst

 


11. Mai 2021

Neuauflage

 

An alle ebook-Besitzer von "Ella" oder diejenigen welche, die mit einem ebook-Kauf oder einer ebook-Ausleihe liebäugeln: Beim großen A gibt es eine aktuelle, komplett überarbeitete Neuauflage, mit der ich persönlich sehr, sehr zufrieden bin. Alle, die mich kennen, wissen, das heißt schon was ... Die Neuauflage der Printversion folgt!

 

Edda Keyser: Ella
Ella | © Britta Stender

 

Klappentext:

Ella führt mit ihrem Mann und den gemeinsamen Söhnen ein zufriedenes und überschaubares Leben. Es scheint alles rundum perfekt zu sein. Doch auf einmal platzt der zwölf Jahre jüngere Martin in die Idylle und Ella verstrickt sich immer tiefer in Gefühle, die sie weder haben will, noch ignorieren kann. Es setzt sich eine Lawine folgenschwerer Ereignisse in Gang, die alles vollkommen durcheinander bringt … nicht nur in Ellas Leben.  

... eine Achterbahnfahrt der Gefühle zwischen Schuld und Glück, Zweifeln und Wollen - authentisch, humorvoll und bewegend erzählt.

 


 28. Januar 2021

Frohes neues Jahr & viele, viele Schreibtipps

So holperig wie das letzte Jahr, so sanft war hoffentlich eure Landung im neuen. Und falls nicht, erinnere ich gerne noch einmal an das seelische Allheimittel Optimismus. Mir selbst als echtem Winter-Hasser fällt die positive Einstellung zwar derzeit etwas schwer, aber das heißt ja nicht, dass ich nicht trotzdem mit guten Ratschlägen um mich werfen darf, gelle?! Das habe ich übrigens auch für das geniale Projekt #365Schreibtipps gemacht und gleich zwei Tipps zum Thema Überschriften vom Stapel gelassen. Falls Bedarf besteht, schaut einfach mal rein und stöbert durch die mittlerweile schon 120  professionellen Schreibtipps!

Hier geht's direkt zu meinen:

 

Nr. 85 von #365schreibtipps: Überschriften ohne Punkt auf den Punkt bringen – die wichtigsten Regeln für Online-Überschriften

 

Nr. 86 von #365schreibtipps: Online-Überschriften, die zum Lesen reizen – 9 grandiose Tipps

 


 

11. Dezember 2020

Frohe Vorweihnachtszeit

Ich hatte noch so viele Pläne für meinen Blog vor Jahresende. Aber wie das mit Plänen so ist ... im Grenzgebiet zwischen Traum und Realität angesiedelt, können sie eben auch mal an der Küste gescheiterter Träume stranden und das passt rein zufällig zu meiner aktuellen Wortschöpfung ganz hervorragend. Dabei will ich bei meinen Plänen gar nicht von Scheitern sprechen, höchstens was das Timing angeht. Und um das Nicht-Scheitern zu unterstreichen, nenne ich die gleich mal beim Namen - das erhöht den Druck und hält damit damit zielgerichtet auf die Gestade der Realität zu - wohlan! Also, geplant sind: 1. eine Kolumne über das Bauchgefühl, 2. eine Filmempfehlung und 3. ein Beitrag für meine Schreibschule über das Verfassen von Überschriften. Hier jetzt aber zunächst eine neue Wortschöpfung:

3. April 2020

Last, but not least: Krisenpause 3

 

Auch in diesem Teil von Suchin geht es zwar um einige Krisen, aber die haben definitv nichts mit Viren, Ausgangsbeschränkungen und Mundschutzpflichten zu tun. Also, wenn ihr mal eine kleine Pause von dem aktuellen Wahnsinn braucht, bekommt ihr jetzt meine bittersüße, turbulente Coming-of-Age-Geschichte drei Tage lang kostenlos als eBook beim großen A. Lasst euch nicht unterkriegen!

 

Suchin 2 - Die Herzschmerzformel
Suchin 2 - Die Herzschmerzformel | © Britta Stender

 

Klappentext:

Suchin hat die Schule in Thailand erfolgreich abgeschlossen. Mit einem Studentenvisum darf sie nun zurück nach Deutschland. Voller Eifer und Aufregung startet sie in ihr neues Leben und denkt, es endlich geschafft zu haben. Doch Pustekuchen! Stattdessen quält sie sich mit einer ganzen Reihe von Fragen, die sie komplett durcheinanderbringen: Ist sie gut genug für das Studium? Wo steckt ihre spurlos verschwundene Freundin Dilara? Was genau will dieser irritierend charmante Kay von ihr? Warum muss sie ihrer ersten großen Liebe Denis ständig über den Weg laufen? Und was um Himmels willen, hat ihre Mutter für ein Problem mit ihr?


1. April 2020

Vom Klopapier zur Geschichte

 

In der #Coronakrise läuft nix normal und deswegen wird auch der Wortopolis-Mittwochspost etwas verschoben. Aber das eröffnet auch ganz neue Möglichkeiten. Ich habe nämlich geplant, eine Kurzgeschichte über Klopapier zu schreiben (das drängt sich ja geradezu auf und ist auch kein Aprilscherz). Aber in welchem Zyklus soll sie erscheinen:

 

A: Zyklus BESORGT
B: Zyklus WÜTEND
C: Zyklus EINSAM
D: Zyklus VERSÖHNT
E: Zyklus VERLIEBT

 

Erstmals könnt ihr also über meine Kurzgeschichte mitbestimmen. Wenn ihr mögt, schickt mir einfach eine kurze Nachricht oder kommentiert unter meinem Facebook-Post. Alternativ mach ich ene, mene, muh ... Bleibt gesund!

27. März 2020

Krisenpause, Teil 2

 

Wie angekündigt, gibt es von mir als kleinen Seelen-Support in den stressigen Corona-Zeiten alle meine eBooks jeweils ein paar Tage kostenlos. Jetzt ist der erste Teil von Suchin dran. Und versprochen: Darin geht es zwar hoch her, aber die Worte Virus, Infektion, Sars, Corona und Ausgangsbeschränkung kommen nicht ein einziges Mal vor.

 

Suchin 1 - Ein Kolibri in Deutschland
Suchin 1 - Ein Kolibri in Deutschland | © Britta Stender

 

Klappentext:

Suchins Mutter hat wieder geheiratet, schon vor drei Jahren und das auch noch in Deutschland. Jetzt holt sie die zwölfjährige Suchin aus Thailand nach. Die spricht nicht ein Wort Deutsch und kann den Mann ihrer Mutter nicht ausstehen. Doch dann findet sie neue Freunde und lebt sich immer besser ein. Abgesehen von der lästigen Schule, dem nervigen Stiefvater und der ewig abwesenden Mutter gefällt Suchin ihr neues Leben in Deutschland sogar richtig gut, … bis auf einmal alles aus dem Ruder läuft.